Leitender Oberarzt · Lausitzer Seenland Klinikum (Sana) Sprechstunde in Baku: Badam Medical Center

Dr. Rufat Asadbeyli Urologe · Androloge · Uroonkologe

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Da-Vinci-Roboterchirurgie

Der Arzt leitet am Lausitzer Seenland Klinikum (Sana) den Bereich für robotische (Da Vinci) und laparoskopische Urologie.

Zuletzt aktualisiert:

Dr. Rufat Asadbeyli an der chirurgischen Konsole des Da Vinci Xi
Da-Vinci-Xi-Konsole — Lausitzer Seenland Klinikum, Hoyerswerda

Das System im Klinikum

Modell
Da Vinci Xi
Installation
April 2024
Erste Operation
5. Juni 2024
Finanzierung
Über das InvKG-Projekt (Investitionsgesetz Kohleregionen; Förderung 6,5 Mio. Euro für den OP-Roboter Da Vinci und einen Hybrid-OP) — gefördert von der Bundesrepublik Deutschland und dem Freistaat Sachsen
Klinikum
Lausitzer Seenland Klinikum (Sana), Hoyerswerda, Sachsen

Aus dem Operationssaal

Gesamte Fotogalerie

Häufige Fragen

Nein. Der Roboter trifft keine eigenen Entscheidungen und bewegt sich nicht selbstständig. Alle Bewegungen steuert der Chirurg von der Konsole aus; das System überträgt lediglich die Handbewegungen des Chirurgen in verkleinertem Maßstab und ohne Zittern auf die Instrumente.

Das robotische System bietet dem Chirurgen ein dreidimensionales, vergrößertes Bild und einen Bewegungsspielraum, der über den des menschlichen Handgelenks hinausgeht; das unterstützt präzises Arbeiten, besonders bei Operationen, die Nähte und Rekonstruktion auf engem Raum erfordern (zum Beispiel bei der radikalen Prostatektomie). Im Vergleich zur offenen Operation sind die Schnitte kleiner, und bei vielen Patienten können der Blutverlust geringer sowie Krankenhausaufenthalt und Erholungsphase kürzer sein. Dennoch ist auch eine robotische Operation ein großer chirurgischer Eingriff: Es bestehen Risiken wie Blutungen, Infektionen, Verletzungen benachbarter Organe und narkosebedingte Komplikationen sowie die Möglichkeit, während der Operation auf ein offenes Vorgehen zu wechseln; die Vorbereitung des Systems erfordert zusätzliche Zeit, und bei großen Raumforderungen ist der Einsatz des Roboters unter Umständen nicht möglich. Das robotische Verfahren ist nicht zwangsläufig für jeden Patienten anderen Methoden überlegen, und die Ergebnisse unterscheiden sich von Patient zu Patient.

In der Urologie vor allem bei Operationen an Prostata und Niere — radikale Prostatektomie, Entfernung von Nierentumoren, Eingriffe an der Harnblase. Im Klinikum wird es außerdem in der Allgemeinchirurgie und der Gynäkologie eingesetzt.

Nein. Die Eignung hängt vom Tumorstadium, von früheren Operationen, von Begleiterkrankungen und von der Verträglichkeit einer Vollnarkose ab. Die Entscheidung wird nach einer Untersuchung individuell getroffen.

Fortbildung und internationale Tätigkeit

Expertenkurs — Kiel, 2024

August 2024, Kiel — Intuitive-Expertenkurs. Der Kurs fand an zwei Robotern statt, umfasste Operationen am Modell und war auf das Erlernen fortgeschrittener Techniken ausgerichtet.

Live-Übertragungen von Operationen — Baku

Der Arzt war Initiator und Organisator der Live-Übertragungen robotischer Operationen aus Deutschland zum internationalen Kongress für minimalinvasive Chirurgie in Baku; Hunderte Ärztinnen und Ärzte verfolgten die Übertragungen.

  • 8.–11. Mai 2025 — roboterassistierte radikale Prostatektomie
  • 7.–10. Mai 2026 — roboterassistierte Pyeloplastik (Nierenbeckenplastik); operiert hat der Chefarzt der Klinik für Urologie, Dr. med. Nasreldin Mohammed

Die Roboterchirurgie ist nicht für alle Patienten geeignet und einem offenen oder laparoskopischen Vorgehen nicht in jedem Fall überlegen. Über das Verfahren wird nach einer Untersuchung anhand des klinischen Zustands des Patienten entschieden.